Katzen können sich beim Menschen Anstecken

Ansteckungsgefahr bei Erkältungen besteht nicht nur bei Menschen, sondern auch unsere vierbeinigen Hausgenossen können sich anstecken, warnte der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde (BdT) in Kempen.

 

Während der Grippezeit – egal ob Mensch oder Tier erkrankt sind – herrscht Kuschelverbot, auch wenn’s weh tut.

Sollte eine Erkältung Haustiere trotzdem mal erwischt haben, hilft Wärme und Ruhe. Auch Inhalationen mit beispielsweise Kamille können helfen. Die Tiere sollte dazu kurz in einem kleinem Raum untergebracht werden, damit sie die Dämpfe einatmen können.

Ungeeignet sind die meisten „menschlichen“ Medikamente. Eine Grippetablette – beispielsweise ein Aspirin – kann für eine Katze tödlich sein. Bei länger anhaltenden Erkrankungen sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.

Hunde müssen zu jeder Jahreszeit vor die Tür. Solange sie sich beim Gassigehen bewegen, kann ihnen nicht viel passieren. Gefährlich werden kann ihnen aber ein durchnässtes Fell. Deshalb sollten Hunde nach dem Gassigehen mit dem Handtuch getrocknet werden. Relativ ungeeignet sind die „Mäntelchen“ für kleine Hunde. Gerade zwischen Fell und Schutzmantel bildet sich oft Feuchtigkeit. Unbemerkt können sich Hunde dabei erkälten oder – noch schlimmer – „Rheuma“ bekommen. Gerade Senioren unter den Hunden sind gefährdet.

Katzen sind weniger gefährdet. Die Stubentiger bleiben meist lieber in der warmen Wohnung. Katzen, die den Freigang gewöhnt sind, sollten wie Hunde bei Nässe trocken gerieben werden.

Gefährlicher für Katzen ist Zugluft. Sie können sich dabei leicht erkälten.

Zudem reizen Pflanzen und Blumensträuße Katzen in Wohnungen besonders zum Knabbern. Viele Pflanzen sind für Tiere giftig. Deshalb Vorsicht.

Von Bernhard Rais, 24. März 2003

 

Quelle vom Text

PawPeds Internetkurs G1 bestanden am 26.05.2013 *freu*

Pawpeds Internetkurs G2 bestanden am 4.12.2018 *freuu*

zooplus.de
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sylvia Henkelmann av Arktis fjorden´s