Kleine Mini Farb Genetik

Farben können nicht getragen werden!

Es gibt insgesamt 10 Gene .
Die für uns im Augenblick wichtigsten rezessiven Gene sind: Nonagouti, Verdünnung und classic-tabby.

Silber

Es können lediglich silber-Jungtiere fallen, wenn ein Elternteil silber ist.
Ist dieses Elternteil reinerbig für silber, dann fallen nur silber-Kitten,
auch wenn der andere Elternteil nicht-silber ist.

Bei der Verpaarung von 2 silber-Tieren können auch nicht-silber Jungtiere fallen, wenn beide Elterteile mischerbig sind.

Weiß

Es können lediglich weiße Jungtiere fallen, wenn ein Elternteil weiß ist.
Ist dieses Elternteil reinerbig für weiß, dann fallen nur weiße Kitten, auch wenn der andere Elternteil nicht weiß ist.

Bei der Verpaarung von 2 weißen Tieren können auch farbige Jungtiere fallen, wenn beide Elterteile mischerbig sind.

Die weiße Farbe überdeckt die richtige Farbe.
Nur duch spezielle Verpaarungen kann man herausfinden,
welche Farbe tatsächlich genetisch vorliegt.

Testverpaarungen

Bei solchen Tests sollte auch ein Tier ausgewählt werden, welches das zeigt, man herausfinden will, also keine Trägertiere.

Möchte man wissen, ob seine Katze Verdünnung trägt,
sollte man zu einem blauen Kater gehen.
Möchte man erfahren, ob die Katze Nonagouti trägt,
sollte man zu einem schwarzen oder blauen Kater gehen
und bei classic-tabby zu einem classic-Kater.

Weiß-Scheckung

Dies ist ein sehr heikles Thema, denn nicht nur weiße Füßchen bedeuten Weiß-Scheckung, sondern auch ein weißer Kehlfleck oder ein weißer Fleck am Bauch.

Gerade diese beiden letzteren werden bei den Kitten gern übersehen, werden aber immer weitervererbt.

Auch hier gilt wieder: Ist ein Elternteil reinerbig für Weißscheckung,
dann fallen nur Kitten mit Weißscheckung, auch wenn der andere Elternteil kein weiß hat.

Bei der Verpaarung von 2 Tieren mit Weißscheckung können auch Jungtiere ohne Weißscheckung fallen, wenn beide Elterntiere mischerbig sind.

Was trägt ein Kitten tatsächlich?

Verpaart man z. B. eine blue-tabby Katze mit einem schwarzen Kater,
so trägt das black-tabby Kitten generell Verdünnung und Nonagouti.

Nomenklatur

Gestatten Sie mir zum Schluß noch ein Wort zu den verwirrenden Farbbezeichnungen tortie und torbie.

Tortie - oder auch schildpatt - ist eine schwarz-rote Katze ohne Agouti.

Torbie - zusammengesetzt aus tortie-tabby - ist eine schwarz-rote Katze mit Agouti also mit Tabbyzeichnung.

Zum besseren Verständnis wird aber immer die jeweilige Farbe davorgesetzt, also black-tortie und black-torbie bzw. blue-tortie (blau-creme) und blue-torbie.

Nun werden Sie fragen, warum denn die englischen Ausdrücke.

Das Mutterland der Katzenzucht ist England.
Bereits im Jahr 1871 fand im Crystal Palace in London die erste öffentliche Katzenausstellung statt.

 

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Quelle : Schriftliche Genehmigung von Sabine Bethmann (www.of-loveliness.de ) vielen Herzlichen Dank dafür.


 


Blotched classic <gestromt<

Bild


Mackerel <getigert<

Bild


Spotted <getupft<

Bild


Ticket <gestrichelt<

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Zur Farbe :

Männliche Jungtiere aus einem Wurf,erhalten immer die Farbe der Mutter.

Die Farbe der weiblichen Jungtiere eines Wurfes ist immer eine Kombination aus den Farben von Vater und Mutter.

Um ein weibliches genetisches rot oder genetisches creme Jungtier zu bekommen,muss der Vater genetisch rot oder creme sein,oder Vater und die Mutter muss auch rot oder creme in sich tragen.Nur die zwei Elterntiere bestimmen die Farbe der Jungtiere.Die Farben,Zeichnungen ect., welche sich im Stammbaum eines Jungtieres befinden,beeinträchtigen NICHT effektiv die Farbe des Jungtieres.

Eltern mit verdünnten Farben (Blau /Creme/Blaucreme ) können keine Kinder mit Vollfarben bekommen.Katzen mit der Farbe schildpatt und blaucre,e sind immer weiblich.Eine Katze mit weissem Unterfell (smoke oder shadet muss auch ein Elternteil mit weissen Unterfell haben.Ist ein Elternteil genetisch harlekin,so haben alle Jungtiere einen Weissanteil.Das Verpaaren eines Colorpointperser mit einem Perser,welcher kein colorpoint trägt,kann KEIN Colorpoint Jungtier vererben,Ein silbernes Jungtier muss eine silbernes Elternteil haben.Zur Fellzeichnung : Eine gestromte (Tabby) Katze muss mindestens ein Elterntier haben,welches "Shadet" oder "tabby" ist.Alle roten Katzen haben eine "tabby"Zeichnung.Emuss sich herausstellen,ob ein rotes Tier,welches ein "Tabby"Elternteil hat,auch tatsächlich "Tabby" vererbt oder nur zeigt.Ein mackerel Jungtier muss ein mackerel Elternteil haben.Ein spotted Jungtier muss ein Spotted Elterntier haben.Zwei Elterntiere,die nicht bloched (gestromt) zeigen,können gestromte Jungtiere haben.

Das Geheimnis der Tabbys :

Es gibt vier unterschiedliche Tabbyzeichnungen.

 

 

 

 

 

 


ticked
(gestichelt)

 

(Siehe oben)

 


blotched,classic
(gestromt)

 

 

 


mackerel
(getigert)

 

 

 


spotted
(getupft)


Das "Fundament" aller Tabbys ist das Gen für Agouti = Wildfärbung.

Immer zu sehen:

Am sogenannten "Nasenspiegel" (die Herzform des Nasenleders ist analog
der jeweiligen Fellfarbe umrandet, während des Nasenleder selbst dunkelrosa bis ziegelrot ist.)

Am den ebenfalls analog der Fellfarbe umrandeten Augenlidern.

Sämtliche Muster sind das Ergebnis dieses speziellen Gens,
das die Pigmentierung an verschiedenen Stellen in den Haaren unterdrückt
und somit Farbbänder in den Haaren hervorruft.
(Andernfalls währe sie einfarbig = non Agouti und wir sehen nur Geisterzeichnung.)
Wenn man das Fell einer Tabby-Katze aus der Nähe betrachtet,
erkennt man, das die einzelnen Haare abwechselnd grau-beige sind
und schwarze Farbbänder aufweisen.
Die schwarzen Bänder zeigen die tatsächliche Farbe des Fells an.
Eine Katze, die als dunkelste Farbe Blau sowie ein gestromtes Fell aufweist, wird als blue-tabby bezeichnet.
Der Unterschied zwischen einer getigerten und einer getupften Tabbyzeichnung kann manchmal nur geringfügig sein,
da beide Muster auf dem gleichen Gen beruhen.
Bei einer getupften Katze handelt es sich tatsächlich um ein getigertes Tier
mit unterbrochenen Streifen.

PawPeds Internetkurs G1 bestanden am 26.05.2013 *freu*

Pawpeds Internetkurs G2 bestanden am 4.12.2018 *freuu*

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